Populismus, Propaganda und die Folgen in Hamburg BLOG

Kriegerdenkmal und Mahnmal am Dammtor
Kriegerdenkmal und Mahnmal am Dammtor

Vergesst es nicht - seid wachsam

Mit den "Schutzsuchenden" aus dem Nahen Osten kommt die Erinnerung an Diktatur, Gewalt und Krieg in unser Bewußtsein - das macht Angst!

 

Unsere "heile" Welt scheint bedroht und wieder stehen "Führer" zur Verfügung, die einfache Lösungen anbieten und aus den Opfern Täter machen.

Dass dies Schema funktioniert, zeigt die deutsche und Hamburger Geschichte und es ist wichtiger denn je daraus zu lernen.

Hausfront in Barmbek
Hausfront in Barmbek

Kriegstreiberei

Hamburg 1939: Der starke, stolze Arbeiter, der anpackt, die Zahnräder am laufen hält, selbstbewußt seinen Arm in die Hüfte stemmt und kraftvoll den Hammer in der Faust hält.

Im Hintergrund ist schon das Bomberflugzeug zu sehen!

Krieg wurde als ein mögliches Mittel der Bewältigung von Ängsten und Bedrohungen in das Bewußtsein der Menschen transportiert.     

Machtsymbole

Die bürgerliche Elite wurde "vertrieben" und ihre Symbole übernommen und mit neuen Inhalten gefüllt. 

Aus dem Palais, der jüdischen Familie Budge  - bis dahin Zentrum der Literatur, Musik und bildenden Kunst - wurde Sitz des Reichsstatthalters Karl Kaufmann.

Aus den beiden Villen der katholischen Familie Riedemann an der Alster wurde das Zentrum der Nationalsozialisten und Sitz der Gauleitung.

Schutz und Trutz

Symbole des starken und mächtigen Staates wurden in den Alltag eingebaut und zuerst unbemerkt und dann massiv der Krieg vorbereitet.

Bunker sollten mit ihrer Mächtigkeit Schutz vortäuschen.   

Die Bestie Mensch

Minderheiten wurden zu Sündenböcken.

Religiöse und kulturell anders lebende Menschen wurden stigmatisiert.

Eine unmenschliche Bürokratie setzte einen bestialischen Mechanismus in Gang.

Aus Populismus und Propaganda wurde Realität: Menschen wurden wie Tiere zusammen getrieben. Millionen wurden unterdrückt, gefoltert und ermordet.  

Wandsbek Aussenlager Neuengamme
Wandsbek Aussenlager Neuengamme

Schuld

Vergib uns unsere Schuld."

"...Von deutschem Boden aus wurden von 1933 bis 1945 Gewalt und Terror, Mord und Vernichtung in die Welt der Völker getragen. Im Namen des nationalsozialistischen Deutschlands wurden einzelne Menschen, Gruppen, Minderheiten, Völker systematisch verfolgt, in Lagern drangsaliert, gefoltert und ermordet. Es wurde ein aller Gesetze und Regeln beraubter Vernichtungskrieg entfesselt, in dessen Schatten nahezu vollständig die europäische Judenheit ermordet worden ist. (Text vom Hammer Friedhof, des Mahnmals Totenhaus von Ulrich Lindow)

Vergib uns

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Am Ende schlugen Gewalt und Zerstörung auf deutschen Boden zurück. Der „Feuersturm“, im Juli 1943 durch alliierte Bombardierung Hamburgs ausgelöst, riss Zehntausende von Menschen ... in den Tod. ...

Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“

(Textauszug vom Hammer Friedhof, des Mahnmals Totenhaus von Ulrich Lindow)

Kleine Pflanze Hoffnung

Nur langsam kam und kommt das verlorene kulturelle Leben zurück nach Hamburg.

Die ermorderten Menschen werden nie ersetzt werden können.

Eine neue Generation von Kindern wächst am Grindel auf -

lasst diese zarte Pflanzen des Zusammenlebens und der Toleranz wieder aufblühen.

 

"Wir schwiegen!"

Hamburg 2016:  In Harvestude wird gerade ein Spielplatz an der Flüchtlingsunterkunft gebaut.

Die "Fremden" verlieren das Bedrohliche und Beängstigende.

Ein Schild an der St. Johannis Kirche nur wenige Meter entfernt mahnt:

Nie wieder schweigen, wenn Menschen in unserem Land zu Opfern werden!     

Führungen zu diesem Thema zu Fuß, mit dem Rad für Erwachsene, Schüler, Jugendliche,  Menschen aller Nationen und Religionen hier anfragen:

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